Am Ende des Weges

Ich will nichts bereuh'n,
Will immer mich erfreu'n,
An dem, was ich erreichte, was mir gelang.
Das Leben war mir gut,
Hat mich mit Kraft und Mut
Beschenkt, mit Liedern, mit Gesang.

War ich auch bemüht,
Ist vieles zu früh verblüht
Von dem, was ich mit gutem Vorsatz hab' gesät.
Hab' zu träumen mir erlaubt,
Gehofft und an das geglaubt,
Was am Ende dann, wie so oft, ins Gegenteil sich dreht. 

Lang wird der Weg nun nicht mehr sein,
Der noch vor mir liegt.
Hab' nur den Wunsch, dass an seinem Ende,
Das, was gut war überwiegt.      

Noch werde ich nicht ruh'n.
Noch gibt es viel zu tun.
Und doch wird es in mir manchmal so still.
Der Korb ist schon fast bis zum Rand,
Mit Früchten gefüllt, und das Band
Darf sich schließen, wann immer es will.      

Lang wird der Weg nun nicht mehr sein,
Der noch vor mir liegt.
Hab' nur den Wunsch, dass an seinem Ende,
Das, was gut war überwiegt.

Ich will nichts bereuh'n,
Will immer mich erfreu'n
An dem, was ich erreichte, was mir gelang.
Das Leben war mir gut,
Hat mich mit Kraft und Mut 
Beschenkt, mit Liedern, und mit meinem Gesang.


© Frank Breburda