Nichts kann die Zeit mir stehlen, halt sie fest in meiner der Hand,
Vieles liegt noch wartend vor mir, was ich hinter mir nicht fand,
Oder finden konnte, da ich mich noch selber nicht erkannt.
So sah ich statt freien Raum vor mir oft nur eine Wand.

Die Angst vor Konsequenzen hielt mich sicher oft zurück.
Zaudern, Zweifeln, Zögern hielt mich ab von meinem Glück,
Von dem ich heut`jedoch nicht weiß, ob es je eingetroffen wär’,
So geb’ ich für Unerfülltes heut’ nicht mehr viel für her.

Für manchen Frühling war ich nicht bereit,
In manchen meiner Sommer hat es nur geschneit.
Manchmal schien mein Weg zu Ende, von der Wiege bis zum Grab.
Doch bisher brach das Schicksal niemals über mir den Stab.

Vergessen ist die Schuld, die ich allem einmal gab.
Auch wenn noch vieles schmerzt von dem, was ich einst tat,
Dass ich heute gerne ungescheh’n und anders machen würd’.
Lernte ich daraus, dass mich das Leben sicher führt.

Auch aus all den Steinen, die ich mir selbst in den Weg gelegt,
Bau ich mein Haus und wohne dort, mit dem was ich gelebt.
Der Wind aus der Erkenntnis entfacht selbst aus schwächster Glut,
Ein Feuer, dass schon längst erloschen schien für neuen Mut.

Und ich wärm’ mich stets aufs Neue an dem was in mir noch brennt,
Steh’ immer wieder auf mit meiner Sehnsucht, die erkennt,
Was mich nach vorne tragen soll, mit Sinn mein Leben füllt,
Und das was mich zurückhält, aus meiner Seele spült.

Verpasste Chancen, Unentschlossenheit,
verträumte Tage, totgeschlag’ne Zeit,
Wenn ich all das in die Schale meiner Lebenswaage leg’,
War es genau wie mein Erfolg wichtig für meinen Weg.

Statt eigner Suche, war’s die Meinung, die ich oft übernahm.
Statt zu streiten war ich oftmals viel zu still und zahm.
Wenn ich all das nicht gewesen wäre, sicherlich,
Wär’ ich jetzt nicht der, der vor euch steht, wäre ich nicht ich.

Heut’ nimmt mich jeder Frühling wieder freudig an die Hand.
Heut’ führt jeder Sommer strahlend, hell mich durch mein neues Land.
Das Gold des Herbstes färbt die Seele, macht sie federleicht.
Heilsam weisse Stille wird von jedem Winter mir gereicht.

Neugier und Lebensfreude, Aufmerksamkeit und Mut
Sind wie anvertraute Kinder, wie ein hohes Glück und Gut,
die es in mir zu führen, fördern und zu stärken gilt,
Damit sich so am Ende dann das Leben durch sich selbst erfüllt.

Und ich wärm’ mich stets aufs Neue an dem was in mir noch brennt
Steh’ immer wieder auf mit meiner Sehnsucht, die erkennt,
Was mich nach vorne tragen soll, mit Sinn mein Leben füllt,
Und das was mich zurückhält aus meiner Seele spült.



Text, Musik, Gitarre, Gesang: Frank Breburda
Live eingespielt und aufgenommen im Tonstudio Katharco

Foto:
© denisovd | fotolia.com
© Frank Breburda







Wind der Erkenntnis
Neues Land

Als Mini-Compactdisc, abspielbar auf allen CD-Playern,
oder im mp3-Format erhältlich.

1 Titel - Spielzeit 04:38





Titel als mp3: 1,-- €
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Titel als Mini-Compactdisc in Klarsichtbox: 2,50 €
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Einnahmen aus den CD-Verkäufen und meinen Konzerten gehen anteilig
als Spende an meine balinesischen Freunde. Sie sind als Schul- und
Ausbildungsgeld ihrer Kinder bestimmt.
 
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mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Rechteinhabers!
Siehe auch: Impressum


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Wind der Erkenntnis
Neues Land

Neues Land erreicht man nur über den Weg ins Unbekannte. Grenzen überschreiten, Vorgaben hinter sich lassen, Konsequenzen eingehen, sich wagen. All das braucht für die Tat meistens einen sicheren Mehrwert, der kalkulierbar bleibt. Ansonsten bleibt man dem Alten gerne verhaftet. Doch wo stünde die Menschheit, wenn es keine Entdecker gäbe, die die Gesetzmässigkeiten ausser acht lassen, weil sie in Ihrer eigenen Gedankenwelt etwas hinter dem Vorhandenen ver-MUT-en. Wo stünden wir in unserem Bewusstsein, wenn nicht wahre Schöpfer mit Neugier und Wissensdrang nach dem gesucht hätten, was sich hinter Bekanntem, Sichtbarem verbirgt. Etwas bezweifeln, Bestehendes in Frage stellen, um dann aus einer Vision, einer Idee, einen wirklich neuen Gedanken, anfänglich ohne Beweis, Akzeptanz und Halt weiter zu weben. Wie Fäden einer Spinne, die erst ins Leere greifen und dann doch neuen Halt finden, aus denen sie ein perfektes Netz spinnen wird. Es bedarf nicht selten nur den Mut des Anfangs. Auch ich bin in meinem Leben oft Wege gegangen, die auf keine fixen Ziele führten. Auf Vorgezeichnetes und Vorgelebtes war das NEIN öfter eine Antwort als das folgsame JA. Länder habe ich so auf meiner inneren Landkarte selbst entdeckt, die mir niemand so hätte zeigen können, in die mich sicher auch nie jemand aufmunternd geschickt hätte. Jeder noch so kleine Schritt über eine Grenze schenkte letztlich Erweiterung. Neugier und Mut sind für das Leben wie der Wind für den Drachen, sie lassen den Geist und die Seele immer höher aufsteigen für einen geweiteten Blick der Zusammenhänge. Nur aus ihm kann Erkenntnis entstehen. So wie der Wind ein fast erloschenes Feuer wieder entfachen kann, kann Mut und Neugier wieder Lebendigkeit erwecken.

Auf CD erhältlich

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